Gehaltsvergleich, Gehaltsbenchmark, Vergütungsbenchmark oder auch Vergütungsstudie

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Wie

steuern Sie einen Ihrer

 

größten Kostenblöcke

im Unternehmen?

Egal wie Sie das Kind auch nennen, ob nun Gehaltsvergleich,  Gehaltsbenchmark, Vergütungsstudie oder auch Vergütungsbenchmark, fest steht, dass diese Analysen der bestehenden Vergütungsniveaus und -strukturen in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewinnen. Und zwar nicht nur, weil das Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung (VorstAG) eine kontinuierliche Überprüfung der Angemessenheit von Vorstandsvergütungen fordert.

Gründe für die wachsende Bedeutung

Im Wesentlichen scheinen vier Gründe für die wachsende Bedeutung der Vergütungsvergleichen verantwortlich zu sein:

  1. Stellen die Personalkosten heute für viele Unternehmen einen der größten, wenn nicht den größten Kostenblock dar.

  2. Kommt der effizienten Steuerung von Gehalts- und Vergütungsniveaus eine immer höhere Bedeutung zu. Denn in der Breite kennen Gehaltsentwicklungen in der Regel nur eine Richtung. Nach oben. Ungleich anderer Kostenpositionen im Unternehmen können hier „Preise“ nicht, wie zum Beispiel durch einen Anbieterwechsel, gesenkt werden. Gehaltssteigerungen sind somit nicht – oder nur mit großem Aufwand) reversibel.

  3. Verlieren Tarifverträge immer stärker an Bedeutung, da gerade mittelständische Unternehmen sich nicht mehr ihren Zwängen (und Gehaltsniveaus) unterwerfen wollen

  4. Getrieben durch den Fachkräftemangel können sich Gehälter in bestimmten Berufsgruppen sehr schnell ändern. Bekommt man diese Veränderungen nicht mit, besteht die Gefahr, „am Markt vorbei“ zu vergüten.

Definition: Um was geht es genau?

Bei Gehaltsvergleichen melden teilnehmende Unternehmen ihre Vergütungsdaten (in der Regel die fixe Monatsvergütung, variable Gehaltsbestandteile und Nebenleistungen wie etwa Aufwendungen zur Altersversorgung oder Dienstwagen) anonymisiert für spezifische Funktionen. Sie erhalten dafür eine statistische Analyse der Verteilung der Gehaltsdaten je Funktion.

Unterscheiden kann man Vergütungsbenchmarks dabei hinsichtlich des

Zugangs zu den Ergebnissen

offene Benchmarks

Die Ergebnisse dieser Benchmarks können kostenpflichtig erworben werden. Eine eigene Teilnahme ist in der Regel nicht erforderlich. Offene Benchmarks verfügen häufig über große Datenbasen, können dafür aber die Vergleichbarkeit der gemeldeten Daten in der Regel nicht in der gleichen Weise sicherstellen, wie dies geschlossene Benchmarks tun.

geschlossene Benchmarks

Hier erhalten nur die teilnehmenden Firmen eine Rückmeldung über die Ergebnisse. Frei zugänglich (käuflich) sind diese Ergebnisse nicht.

Geschlossenen Vergütungsbenchmarks können sehr gut an die spezifischen Bedarfe der teilnehmenden Unternehmen angepasst werden. Dadurch wird eine hohe Qualität der Vergleichbarkeit der gemeldeten Daten sichergestellt und es entstehen sehr belastbare Ergebnisse. Die Teilnahme an diesen Benchmarks ist in der Regel kostenpflichtig

oder auch hinsichtlich ihres

inhaltlichen Schwerpunkts

Branchenbenchmark

Bei Branchenbenchmarks geht es darum, möglichst vergleichbare Unternehmen in den Vergütungsvergleich mit einzubeziehen. Daher fokussiert der Benchmark auf Unternehmen einer Branche, unabhängig von ihrer regionalen Ansässigkeit. Ganz anders gehen hier

regionale Vergütungsstudien

vor. Eine regionale Vergütungsstudien bzw. ein regionaler Gehaltsvergleich beziehen Unternehmen mit ein, die den relevanten Arbeitsmarkt einer Region (oder eben den des den Benchmark initiierenden Unternehmens) abbilden. Regionale Benchmarks fokussieren auf die Wechselbereitschaft von Mitarbeitern. Selbstverständlich gibt es im jeden Unternehmen einzelne Funktionen, die man überregional besetzen muss. Aber 90-95% der Mitarbeiter und Führungskräfte sind wahrscheinlich eher regionale als branchenspezifisch gebunden.

Unsere Empfehlung für den Mittelstand:
regionale Gehaltsvergleiche mit inhaltlicher Schwerpunktbildung

Viele unserer Kunden melden uns zurück, dass eine dauerhafte Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen erheblich leichter wird, wenn die neuen Mitarbeiter aus einem regionalen Umfeld kommen. Wenn sich also beim bisherigen Wohnort die ersten beiden Stellen der Postleitzahl sich nicht zu stark von der des Unternehmens unterscheiden.

Idealerweise begeistert man dann noch Unternehmen in der Region die in etwas die gleichen Schwerpunkte (z.B. Produktangebot, das eine hohe IT-Kompetenz voraussetzt) besitzen zur Teilnahme. So erhält man einen sehr belastbaren Vergütungsvergleich, da die teilnehmenden Unternehmen in der Region auch bekannt und daher als Vergleichsunternehmen auch akzeptiert sind.

Vorteile und Nutzen für teilnehmende Unternehmen

Vorteile und Nutzen für teilnehmende Unternehmen bei regionalen Vergütungsbenchmarks sind sehr vielfältig:

  • Kenntnis des Gehaltsniveaus, dessen Varianz und Struktur je Funktion im externen Umfeld. Also Kenntnis darüber, wie im „Einzugsgebiet“ vergleichbare Positionen tatsächlich vergütet werden
     

  • So erhält man eine hervorragende Informationsbasis für neue Ideen und Ansätze zur Strukturierung der Vergütung im eigenen Unternehmen.
     

  • Wenn bestimmte Funktionen anfangen sich gehaltlich in der Region zu verändern, kann man dies schnell erkennen und muss der Entwicklung nicht hinterherlaufen.
     

  • Die Chance sich auch über andere Themen des Personalmanagements auszutauschen. Bei regionalen Vergütungsbenchmarks lernen sich die Teilnehmer durch die verschiedenen Qualitätssicherungsprozesse hinsichtlich der gemeldeten Daten sehr gut kennen. Häufig entstehen dann aus den Vergütungsbenchmarks inhaltlich sehr bereichernde Erfahrungsaustauschkreise.
     

  • Die Unsicherheit hinsichtlich der zukünftigen gehaltlichen Entwicklung kann, gerade bei einem turbulenten wirtschaftlichen Umfeld, reduziert werden. Denn man muss ja nicht nur Historiendaten vergleichen, sondern kann sich auch darüber austauschen, wie mögliche Entwicklungen der Gehälter aussehen könnten.
     

  • Commitment Ihrer Führungskräften: Führungskräfte stehen bei der Gehaltsverhandlung häufig an vorderster Front. Daher benötigen sie eine Datenbasis, der der sie auch wirklich vertrauen, weil sie ihn als relevant erachten. Ein Benchmark mit sorgfältig ausgewählten Unternehmen aus der Region erfüllt diese Anforderungen. Auf Basis dieser Informationen können Ihre Führungskräfte ihre Gehaltsentscheidungen authentischer und glaubhafter gegenüber ihren MitarbeiterInnen vertreten. 
     

  • Kostspielige gehaltliche Fehlentwicklungen bestimmter Funktionen oder MitarbeiterInnen könne vermieden oder zumindest frühzeitig erkannt werden. Dies wirkt um so stärker, da einmal erreichte Gehaltsniveaus ihrer Mitarbeiter nicht einfach wieder reduziert werden können, sondern längerfristig bestehen bleiben.

Somit verfügen regionale Vergütungsbenchmarks, neben allen ihrer anderen Vorteilen,  über einen sehr guten Return on Investment: Sollten nur 2-3 Mitarbeiter Ihres Unternehmens durch die Erkenntnisse aus der regionalen Vergütungsstudie um einmalig nur einen Prozentpunkt in ihrer gehaltlichen Entwicklung gebremst werden, dann haben sich die Kosten der Teilnahme schon dauerhaft amortisiert.

Sie können ja einmal darüber nachdenken, ob Sie dieses Einsparpotenzial in Ihrem Unternehmen vermuten ;-)

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